Landesgartenschau Öhringen 2016. Der Limes blüht auf in Hohenlohe

Limes neu in Szene gesetzt

Mitten durch das Landesgartenschaugelände in der Cappelaue verläuft ein Teilstück des Obergermanisch-Raetischen Limes, der 2005 in die UNESCO-Liste der Welterbestätten aufgenommen wurde. Auf rund 80 Kilometern Länge verläuft er durch den Hohenlohekreis. In Öhringen verläuft er auf rund 500 Metern Länge unsichtbar im Boden. Ein Grenzstein zeigt die historische Lage an. Mit einer großartigen Landartskulptur, einer Hecke aus rotblühenden und rotlaubigen Gewächsen, wurde das Bodendenkmal für die Landesgartenschau 2016 neu in Szene gesetzt und damit auch das Motto „Der Limes blüht auf“.  Der Grenzwall wurde in der Mitte des 2. Jh. n. Chr. angelegt und bestand aus einer Schneise mit Wegen, Sperranlagen und Wachtürmen. Die Soldaten lebten in Kastellen. In Öhringen wurden zwei Anlagen entdeckt. Schon in der Mitte des 3. Jh. n. Chr. zogen sich die Römer unter dem Druck der Germanen wieder nach Westen zurück. 

Der insgesamt 550 km lange Obergermanisch-Raetische Limes wurde am 15. Juli 2005 in die Liste der UNESCO Welterbestätten aufgenommen.

Rote Blüten und Spielröhren.
Heckenskulptur auf 450 Metern Länge.
Über 20 rot blühende Pflanzenarten.
Imposantes Limestor.

Wo sich Ohrn und Limes kreuzen

Bei 49 Grad 11‘53.27“ Nord und 9 Grad 31‘07.48“ Süd liegt die thematische Mitte des Ausstellungs-Konzepts. An dieser Stelle quert der Limes als Welterbe der UNESCO den kleinen Fluss der Ohrn.  

Links zum Thema

Der Limesabschnitt zwischen 
Schöntal und Mainhardt
www.limes-in-hohenlohe.de

Hohenlohe: unser Land erleben
www.hohenlohe.de

Gästeführer am Weltkulturerbe
www.limes-cicerones.de 

Deutsche Limes-Straße
www.limesstrasse.de

Deutsche UNESCO-Kommission
www.unesco.de